Palterndorfer Straße 75
2181 Dobermannsdorf, Austria
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DIE GESCHICHTE

Von einst über 350 wassergetriebenen Mühlen im Weinviertel sind heute kaum ein Zehntel am traditionellen Standort in Betrieb. Über den Zeitraum zwischen tatsächlicher Errichtung und erster Erwähnung können nur Vermutungen angestellt werden. Die Mühlherren rekrutierten sich hauptsächlich aus Hochadel, Kirche und Kommunen. Die meisten der im Mühlenverzeichnis von 1669 angeführten Mühlen waren in die Fürst Liechtenstein'schen Herrschaftskomplexe eingegliedert. Laut diesem Verzeichnis geht die Weinwurm Mühle in Dobermannsdorf bis ins Jahr 1397 zurück.

Der Müller hatte ein von altersher verbrieftes Recht, sich den Mahllohn vom abgelieferten Mahlgut einzubehalten. Mit Duldung der Obrigkeit durften sich die Müller auf dem Territorium der Mühlen den nötigen Respekt verschaffen. Bedenkt man den eigenartigen Ehrbegriff der mittelalterlichen Gesellschaft, dann kann das auch eine Erklärung für die sonderbare Stellung des Müllers in dieser Zeit abgeben. So soll beispielsweise der Müller von der "Teufelsmühle bei Dobermannsdorf" als Teufelsbündler seine Umgebung in Schrecken versetzt haben. Sage als pdf-Download

Die jetzige Weinwurm-Mühle in Dobermannsdorf wurde 1870 von Franz Weinwurm gegründet, ging 1890 an Franz Weinwurm jun. und 1920 an Walter Weinwurm über. Seit der Übernahme im Jahr 1936 durch den Großvater des jetzigen Geschäftsführers, übt die Firma Weinwurm auf einem Areal von 20.000 m² einen Landesproduktenhandel mit angeschlossenem Baustoffhandel aus. Seit 1969 war Herr Wilfried Weinwurm sen. Geschäftsführer der Firma. Seit 2002 liegt die Geschäftsführung bei seinem Sohn, Dipl.Ing. Wilfried Weinwurm. Das Unternehmen beschäftigt heute 8 Mitarbeiter.

Durch einen Halleneinsturz im Jahr 1972 wurde im darauffolgenden Jahr der Bau von vier Silozellen notwendig. Mit dieser Investition wurde ein tiefgreifender Strukturwandel eingeleitet. Die große Nachfrage nach Getreidelagerraum und das erworbene Know-how veranlasste die Familie dazu, die Lagerkapazitäten nach und nach zu erweitern. Man begann mit dem Bau neuer Silozellen, ausgerüstet mit Aspirations-, Kühl- und Trocknungsanlagen. So brachte man das Unternehmen auf seinen jetzigen hohen technologischen Standard.

Seit 2003 ist das Unternehmen auch HCCP zertifiziert. Das übernommene Getreide ist vom Anbau durch den Produzenten über die Ernte und Bearbeitung bis hin zur Weiterverarbeitung durch die Mühlen rückverfolgbar.

Ein weiteres Standbein ist seit den 70er Jahren der Einzelhandel mit Baustoffen. Diese Produktpalette umfasst die Grundbaustoffe sowie sämtliche Materialien für die Endausbauphase, Renovierung und Sanierung. Vorrangige Kundengruppen des Unternehmens sind der Eigenheimbauer sowie der profilierte Heimwerker. Der Unternehmensphilosophie wird auf der Angebotsseite durch ausgedehnte Baustofflager - kombiniert mit Dienstleistungen, vom Geräteverleih bis hin zur fachmännischen Beratung durch qualifizierte Mitarbeiter - entsprochen.